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SG Kerzell - SG Löschenrod | ![]() |
| 1 : 0 | ||
| 16.08.2026, 15:00 Uhr 1.Mannschaft - Punktspiel Saison 2026/2027 |
Spielbericht
Stephan Depta
Später Derbysieg gegen Löschenrod
Nach der ersten Niederlage am Freitagabend in Lanzenhain gegen den Top-Favoriten Vogelsberg gewinnt die Helvetia sehr spät das Derby gegen Löschenrod.
Löschenrod war mit nur zwei Punkten aus den ersten drei Spielen nicht ideal in die Saison gestartet. Die Vorzeichen für die SGK waren daher eigentlich gut. Trotzdem war man gewarnt und kannte die Qualität des Nachbarn. Derbys haben ohnehin ihre eigenen Gesetze – und genau das zeigte sich von Beginn an.
Löschenrod startete bärenstark und setzte die Kerzeller Defensive früh unter Druck. Die Fehlerquote bei der Helvetia war in dieser Phase sehr hoch. Löschenrod spielte stringent und schnell nach vorne und hatte mehrere gute Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Erst nach rund 20 Minuten fing sich die SGK etwas und wurde stabiler.
In der 35. Minute hatten die Kerzeller Fans dann bereits den Torschrei auf den Lippen. Eine Flanke auf den zweiten Pfosten köpfte Paul Birkenbach ins Tor. Schiedsrichter Steffen Krah hatte zuvor jedoch ein Schieben eines Kerzeller Spielers erkannt und gab den Treffer nicht. Eine nachvollziehbare Entscheidung.
Löschenrod blieb weiterhin das bessere Team, trotzdem hatte die Helvetia kurz darauf die nächste Großchance. Mikael Avanesian wurde wunderbar freigespielt und zog aus rund 16 Metern ab, verfehlte das Tor jedoch nur knapp.
So ging es mit 0:0 in die Halbzeit. Mit diesem Zwischenstand konnte die Helvetia zu diesem Zeitpunkt durchaus zufrieden sein.
Nach dem Wechsel zeigte sich dann ein ganz anderes Bild. Paul Breitenbach kam in die Partie und tat dem Kerzeller Spiel sehr gut. Die SGK spielte nun deutlich besser, wurde aktiver und kam in der Folge zu einigen Torchancen. Entweder fehlte die letzte Präzision oder Nicolas Jürgens im Löschenröder Tor war zur Stelle und hielt stark.
In der 70. Minute dann die riesige Chance zur Führung. Patrick Kennel wurde im Strafraum gefoult und es gab Elfmeter für die Helvetia. Paul Birkenbach trat an, konnte den Strafstoß jedoch nicht verwandeln.
Danach stabilisierte sich Löschenrod wieder etwas und hielt die SGK besser vom eigenen Tor fern. Viel deutete nun auf ein torloses Unentschieden hin.
Als eigentlich schon alle mit der Punkteteilung rechneten, schlug die Stunde von Rechtsverteidiger Kristian Matijevic. Kris wurde rechts am Strafraumeck freigespielt und zog aus spitzem Winkel aufs lange Eck. Der Ball holperte an den Innenpfosten und sprang von dort ins Tor. Unbändiger Jubel bei Mannschaft und Fans – die Helvetia hatte das Derby tatsächlich noch für sich entschieden.
Fazit: Ein ausgeglichenes Spiel mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten. Löschenrod machte seine Sache sehr gut und hätte in der ersten Hälfte in Führung gehen müssen. Nach dem Wechsel wandelte sich das Bild und Kerzell war nun die aktivere und bessere Mannschaft. Ein Unentschieden wäre insgesamt sicherlich gerecht gewesen. Doch die SGK hatte diesmal das glückliche Ende für sich und Kristian Matijevic wurde mit seinem späten Treffer zum Derbyhelden.
Nach der ersten Niederlage am Freitagabend in Lanzenhain gegen den Top-Favoriten Vogelsberg gewinnt die Helvetia sehr spät das Derby gegen Löschenrod.
Löschenrod war mit nur zwei Punkten aus den ersten drei Spielen nicht ideal in die Saison gestartet. Die Vorzeichen für die SGK waren daher eigentlich gut. Trotzdem war man gewarnt und kannte die Qualität des Nachbarn. Derbys haben ohnehin ihre eigenen Gesetze – und genau das zeigte sich von Beginn an.
Löschenrod startete bärenstark und setzte die Kerzeller Defensive früh unter Druck. Die Fehlerquote bei der Helvetia war in dieser Phase sehr hoch. Löschenrod spielte stringent und schnell nach vorne und hatte mehrere gute Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Erst nach rund 20 Minuten fing sich die SGK etwas und wurde stabiler.
In der 35. Minute hatten die Kerzeller Fans dann bereits den Torschrei auf den Lippen. Eine Flanke auf den zweiten Pfosten köpfte Paul Birkenbach ins Tor. Schiedsrichter Steffen Krah hatte zuvor jedoch ein Schieben eines Kerzeller Spielers erkannt und gab den Treffer nicht. Eine nachvollziehbare Entscheidung.
Löschenrod blieb weiterhin das bessere Team, trotzdem hatte die Helvetia kurz darauf die nächste Großchance. Mikael Avanesian wurde wunderbar freigespielt und zog aus rund 16 Metern ab, verfehlte das Tor jedoch nur knapp.
So ging es mit 0:0 in die Halbzeit. Mit diesem Zwischenstand konnte die Helvetia zu diesem Zeitpunkt durchaus zufrieden sein.
Nach dem Wechsel zeigte sich dann ein ganz anderes Bild. Paul Breitenbach kam in die Partie und tat dem Kerzeller Spiel sehr gut. Die SGK spielte nun deutlich besser, wurde aktiver und kam in der Folge zu einigen Torchancen. Entweder fehlte die letzte Präzision oder Nicolas Jürgens im Löschenröder Tor war zur Stelle und hielt stark.
In der 70. Minute dann die riesige Chance zur Führung. Patrick Kennel wurde im Strafraum gefoult und es gab Elfmeter für die Helvetia. Paul Birkenbach trat an, konnte den Strafstoß jedoch nicht verwandeln.
Danach stabilisierte sich Löschenrod wieder etwas und hielt die SGK besser vom eigenen Tor fern. Viel deutete nun auf ein torloses Unentschieden hin.
Als eigentlich schon alle mit der Punkteteilung rechneten, schlug die Stunde von Rechtsverteidiger Kristian Matijevic. Kris wurde rechts am Strafraumeck freigespielt und zog aus spitzem Winkel aufs lange Eck. Der Ball holperte an den Innenpfosten und sprang von dort ins Tor. Unbändiger Jubel bei Mannschaft und Fans – die Helvetia hatte das Derby tatsächlich noch für sich entschieden.
Fazit: Ein ausgeglichenes Spiel mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten. Löschenrod machte seine Sache sehr gut und hätte in der ersten Hälfte in Führung gehen müssen. Nach dem Wechsel wandelte sich das Bild und Kerzell war nun die aktivere und bessere Mannschaft. Ein Unentschieden wäre insgesamt sicherlich gerecht gewesen. Doch die SGK hatte diesmal das glückliche Ende für sich und Kristian Matijevic wurde mit seinem späten Treffer zum Derbyhelden.

