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SG Ehrenberg - SG Kerzell | ![]() |
3 : 2 | ||
07.04.2013, 15:00 Uhr 1.Mannschaft - Punktspiel Saison 2012/2013 |
Spielbericht
Claus Heiner

Chance auf Punktgewinn vertan!
Die Helvetia musste neben den Langzeitverletzten Michael Hasenauer, Dominic Schäfer und Christian Wess noch die angeschlagenen Spieler Raphael Witzel, Christoph Wehner, Lars Hohmann und Sebastian Heiner ersetzen. Bei strahlendem Sonnenschein und auch endlich milderen Temperaturen begann das Spiel in der hohen Rhön für die SG Kerzell dennoch sehr verheißungsvoll. Bereits nach fünf Minuten passte Florian Günther schön auf Sascha Heil, der alleine auf Torhüter Schäfer zulief, dann aber zu genau zielte und nur den rechten Torpfosten traf. Ehrenberg gelangte danach zu einem deutlichen Übergewicht und kam zu guten Gelegenheiten. Nach sechzehn Minuten gingen die Jungs aus der Rhön dann in Führung. Steffen Kümmel stocherte nach unübersichtlicher Situation die Kugel zum 1:0 in den Kerzeller Kasten. Der Druck der Hausherren dauerte an und stellte die Gästemannschaft zunächst vor einige Probleme, ehe sich die Helvetia gegen Ende der ersten Halbzeit etwas befreien konnte und zu Kontern ansetzte. Ehrenberg schlug allerdings dennoch erneut zu. Nach einem Eckball traf mit Spielertrainer Friedel einer der ?kleineren? Akteure recht ungestört per Kopf zum 2:0.
Nach einem Freistoß durch Sascha Heil erzielte Florian Günther mit dem Halbzeitpfiff den überraschenden Anschlusstreffer für die Helvetia und sorgte für Hoffnung auf Seiten der Gäste. Nach der Pause gestaltete sich das Spiel etwas ausgeglichener, Ehrenberg agierte zwar überlegen, konnte allerdings den Druck der ersten Halbzeit nicht aufrecht erhalten. Kerzell gelangte nun ebenfalls zu einigen Möglichkeiten und konnte nach einer Stunde nach einem schönen Angriff durch Jürgen Hasenauer ausgleichen. Nach dem Ausgleich hoffte Kerzell nun Zählbares mitnehmen zu können ? die Hoffnung zerschlug sich leider sehr schnell. Steffen Kümmel nahm in der fünfundsechzigsten Minute ein Geschenk der Helvetiaabwehr dankend an und schob locker ein, nachdem ihm die Kugel nach einem haarsträubenden Stockfehler mustergültig serviert worden war. Kerzell spielte nun natürlich offensiver und hatte einige Möglichkeiten konnte allerdings die Niederlage nicht abwenden.
Fazit: Das Ergebnis geht grundsätzlich in Ordnung. Kerzell spielte besser als in Lehnerz, spielerische Mängel wurden erneut deutlich und die Fehlerquote war einfach zu hoch. Dennoch wäre ein Remis nicht unmöglich gewesen, da die Hausherren weit schwächer agierten als beim Hinspiel in Kerzell.
Einige Anmerkungen zum Unparteiischen. Schiedsrichter Nöding pfiff schwach. Dem 1:0 für Ehrenberg ging ein klares Foulspiel an Moritz Müller voraus - ausgleichende Gerechtigkeit dann der Pfiff zum Freistoß für Kerzell, vor dem Anschlusstreffer - hier lag definitiv kein Foulspiel vor. Ärgerlich die fünfundsechzigste Minute, der Unparteiische übersah ein Handspiel eines Ehrenberger Spielers ? die anschließende Ecke führte zum 3:2.
Auch wenn ich Gefahr laufe von Feministinnen nicht mehr gegrüßt zu werden:
Die junge Assistentin des Unparteiischen, wie übrigens auch ihre Kollegin die beim Spiel in Lehnerz aktiv war, hatte deutliche Schwierigkeiten mit den Regeln 6 und 9 des DFB. Diese beschreiben wann ein Ball aus ist und wie Assistenten/innen mit der Tatsache umzugehen haben. Erkennen von Abseits oder gar Zuarbeit und Unterstützung für den Schiedsrichter in schwierigen Situationen gestaltete sich in beiden Fällen als aussichtsloses Unterfangen.
Die Helvetia musste neben den Langzeitverletzten Michael Hasenauer, Dominic Schäfer und Christian Wess noch die angeschlagenen Spieler Raphael Witzel, Christoph Wehner, Lars Hohmann und Sebastian Heiner ersetzen. Bei strahlendem Sonnenschein und auch endlich milderen Temperaturen begann das Spiel in der hohen Rhön für die SG Kerzell dennoch sehr verheißungsvoll. Bereits nach fünf Minuten passte Florian Günther schön auf Sascha Heil, der alleine auf Torhüter Schäfer zulief, dann aber zu genau zielte und nur den rechten Torpfosten traf. Ehrenberg gelangte danach zu einem deutlichen Übergewicht und kam zu guten Gelegenheiten. Nach sechzehn Minuten gingen die Jungs aus der Rhön dann in Führung. Steffen Kümmel stocherte nach unübersichtlicher Situation die Kugel zum 1:0 in den Kerzeller Kasten. Der Druck der Hausherren dauerte an und stellte die Gästemannschaft zunächst vor einige Probleme, ehe sich die Helvetia gegen Ende der ersten Halbzeit etwas befreien konnte und zu Kontern ansetzte. Ehrenberg schlug allerdings dennoch erneut zu. Nach einem Eckball traf mit Spielertrainer Friedel einer der ?kleineren? Akteure recht ungestört per Kopf zum 2:0.
Nach einem Freistoß durch Sascha Heil erzielte Florian Günther mit dem Halbzeitpfiff den überraschenden Anschlusstreffer für die Helvetia und sorgte für Hoffnung auf Seiten der Gäste. Nach der Pause gestaltete sich das Spiel etwas ausgeglichener, Ehrenberg agierte zwar überlegen, konnte allerdings den Druck der ersten Halbzeit nicht aufrecht erhalten. Kerzell gelangte nun ebenfalls zu einigen Möglichkeiten und konnte nach einer Stunde nach einem schönen Angriff durch Jürgen Hasenauer ausgleichen. Nach dem Ausgleich hoffte Kerzell nun Zählbares mitnehmen zu können ? die Hoffnung zerschlug sich leider sehr schnell. Steffen Kümmel nahm in der fünfundsechzigsten Minute ein Geschenk der Helvetiaabwehr dankend an und schob locker ein, nachdem ihm die Kugel nach einem haarsträubenden Stockfehler mustergültig serviert worden war. Kerzell spielte nun natürlich offensiver und hatte einige Möglichkeiten konnte allerdings die Niederlage nicht abwenden.
Fazit: Das Ergebnis geht grundsätzlich in Ordnung. Kerzell spielte besser als in Lehnerz, spielerische Mängel wurden erneut deutlich und die Fehlerquote war einfach zu hoch. Dennoch wäre ein Remis nicht unmöglich gewesen, da die Hausherren weit schwächer agierten als beim Hinspiel in Kerzell.
Einige Anmerkungen zum Unparteiischen. Schiedsrichter Nöding pfiff schwach. Dem 1:0 für Ehrenberg ging ein klares Foulspiel an Moritz Müller voraus - ausgleichende Gerechtigkeit dann der Pfiff zum Freistoß für Kerzell, vor dem Anschlusstreffer - hier lag definitiv kein Foulspiel vor. Ärgerlich die fünfundsechzigste Minute, der Unparteiische übersah ein Handspiel eines Ehrenberger Spielers ? die anschließende Ecke führte zum 3:2.
Auch wenn ich Gefahr laufe von Feministinnen nicht mehr gegrüßt zu werden:
Die junge Assistentin des Unparteiischen, wie übrigens auch ihre Kollegin die beim Spiel in Lehnerz aktiv war, hatte deutliche Schwierigkeiten mit den Regeln 6 und 9 des DFB. Diese beschreiben wann ein Ball aus ist und wie Assistenten/innen mit der Tatsache umzugehen haben. Erkennen von Abseits oder gar Zuarbeit und Unterstützung für den Schiedsrichter in schwierigen Situationen gestaltete sich in beiden Fällen als aussichtsloses Unterfangen.